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223max.pro Tag:
18.07.2007seit:
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Veröffentlichungen
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Bloodys Weekly #5 |
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Geschrieben von Blood and Steel
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Sunday, 23. December 2007 |
Für alle die es noch nicht so ganz mitbekommen haben: heute ist der 4. Advent und morgen ist Heiligabend.
Seid mehreren Wochen versammelt sich die deutsche Gesellschaft um ihr sauer verdientes Geld in meist sinnlose Weihnachtsgeschenke zu investieren, deren Nutzen wohl bezweifelt werden darf.
Aber es geht auch anders. Ich habe eine Frau kennen gelernt, mit der ich einige Tage durch Stuttgart gefahren bin. Wir haben uns gut amüsiert und auch schön unterhalten. Wir kamen auch auf das Thema Weihnachten und Geschenke. Ihr größtes Interesse galt einen Bilderrahmen, den sie mit einem Foto versehen ihrem Freund schenken wollte.
Wir sind durch unzählige Photoateliers getingelt, doch den schönsten hat sie bei einem bekanntem Accessoiregeschäft gefunden für 5 Euro. Ein Weihnachtsgeschenk aus Liebe für wenig Geld.
Traumhaft.
Aber jedes Wochenende laufen Millionen von Menschen durch die hiesigen Einkaufspassagen und geben tausende von Euros aus für das vermeidliche Geschenk oder geben in einem Briefumschlag gleich das Geld so.
Wir alle haben es gehört: Die Botschaft zu Weihnachten ist Liebe und Frieden egal welcher expliziten Religion man angehört.
Freut euch mit eurer Familie zusammen zu sein. Hört den alten Geschichten eurer Grosseltern zu, sie freuen sich darüber. Labt euch an dem stundenlang mit viel Eifer und Liebe gekochtem Essen von Mutti oder Omi. Genießt es, dass ihr mit ihnen gemeinsam zusammen sein könnt, denn vielen auf dieser Welt ist dies nicht beschieden.
Betrachtet Weihnachten als das was es sein sollte, Ruhe und Entspannung, und nicht als das was es ist: Geschenke austauschen.
Wir, die ArcAngels, wünschen euch ein ruhiges und stressfreies Fest.
Allen Membern, Freunden, Bekannten und den anderen Clans ein schönes Weihnachten. |
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Bloodys Weekly #4 |
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Geschrieben von Blood and Steel
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Saturday, 1. December 2007 |
Die Sonne brannte auf meiner Haut. Das Wasser in meiner Feldflasche war warm und schmeckte einfach eklig. Wer zum Teufel war auf die bescheuerte Idee gekommen, heute schwimmen zu gehen!? Das Wasser stank und war voller Algen. Aber nein, der Herr Kompaniechef meinte es wäre moralfördernd. Ja klar, super, während die Herrn Offiziere in Tunis im Offizierskasino sitzen, ihren Cognac auf Eis schlürfen und wilde Fleischbeschau unter den Einheimischen machen, darf der einfache Soldat zwischen Panzerwracks und Quallen schwimmen gehen. Wie vermisse ich Italien, Stil und Charme, aber nein afrikanische Wüste in Tunesien. Das Leben ist so ungerecht, aber naja mit den Kameraden an der Wolga möchte ich nicht tauschen.
Sand überall Sand, grauer, schwarzer, gelber, beige-farben – als hätte der Herr die widerlichsten Farben über diesem Landstrich verteilt. Er wußte schon warum.
Heute abend steht „Der blaue Engel“ auf dem Leinwandprogramm, dazu Wiener Schnitzel und Bratkartoffeln, ein Stück Heimat inmitten der glutheißen Hölle. Wenn es jetzt noch Bier gibt...
Alles im Allem ein recht beschaulicher Tag, ich rauchte noch eine Zigarette vor dem Zapfenstreich. Genüßlich zog ich den süß-herben Tabakqualm in meine Lungen. Ich schaute aufs Meer, unendliche Weiten, da im Norden war meine Heimat, so nah als das ich sie riechen konnte wie der Geschmack der Zwiebeln, der mir immer noch auf der Zunge lag...
Marie, wann werde ich dich jeh wieder sehen unendliches Heimweh, aber der Gedanke an dich lässt mich dies alles überstehen. Ich holte langsam ihr Foto aus meinem Geldbeutel, pechschwarzes Haar und ihre lieblichen Schmolllippen, ich vermisse dich so sehr...
Die Zigarette brannte zwischen meinen Fingern, ein untrügliches Zeichen, das ich schon am Filter angelangt war, Zeit fürs Bett, eine weitere Nacht in 2 Jahren seit Frankreich.
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Bloodys Weekly #3 |
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Geschrieben von Blood and Steel
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Monday, 29. October 2007 |
Sacrum Romanum Imperium - der Traum
Ein kalter Tag, graue Nebelschwaden ziehen verhüllend vorbei, es fängt langsam an zu regnen. Aus der Entfernung, einer surreal-erscheinenden Welt, dieses Sonntagmorgens höre ich das leise durchdringende Klopfen von dicken Regentropfen auf der Scheibe meines Dachfensters. Das letzte Wochenende im Oktober. Ein kläglicher Abschied eines Sommers, der eigentlich keiner so richtig war. Ein Nachruf des Herbstes der verflogen ist... für immer vorbei, tempus fugit, die Zeit flieht.
Das kühle Nass von oben scheint zu rufen: Ich war doch da! Vielleicht, aber Erinnerungen vergehen. Die Zeit legt sich wie ein grauer Schleier über jenes, was gewesen ist - Gedanken, Gefühle, das Gelebte verblast.
Pulvis et umbra sumus : Staub und Schatten sind wir
Ein gealterter Mann möchte nun ein wenig plauschen mit euch, über einen Traum, einen ebenso alten wie wunderschönen Traum. Einen Sommernachtstraum – wie Shakespeare meint, entstanden unter den prallen, reifen Früchten des Pfirsischbaums in einer Sternklaren Nacht. Die Luft geschwängert von angenehmen Wohlgerüchen einer Sommerwiese, warm – eine tief empfundene Wärme. So langsam kriecht sie in jeden Winkel und jeden Gedanken deines Körpers. Das Summen hunderten Insekten füllt die dicke Stille in der Dunkelheit und trotz dieser alles so klar und einfach.
Der geneigte Leser möge sich nun mit mir auf eine kleine Reise der Sinne und Gedanken begeben. Vielleicht, so wenn ich dies vorschlagen darf, möge er sich einen Kaffee machen, ganz seinem Sinne entsprechend eine bequeme Leseposition einnehmen, genüßlich eine Zigarette anzünden, sich einen Tee kochen oder doch diesen, zugegeben etwas längeren, Text (Nun Träume lassen sich nicht in nur einen Satz unterbringen) ausdrucken, ihn sorgsam faltend in der Tasche seines Mantels stecken und sogleich, flüchtend - dem Regen entgehend, das nächste Kaffeehaus aufsuchen und dort mit der Lektüre dieses Textes fortfahren, wie es jedem beliebt.
Ich warte auf diese Leute bevor ich fortfahre.
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Bloodys Weekly #2 |
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Geschrieben von Blood and Steel
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Monday, 15. October 2007 |
Der Sinn des Lebens...
... wo ist er? Was macht einen Menschen aus? Warum sind wir hier? Gibt es Gott/Götter?
Die Fragen mögen sehr klischeehaft klingen aber wenigstens eine dieser Fragen sollte jeden interessieren. Im Angesicht des Krieges (mag er auch weit entfernt sein), Aids, Vergewaltigung, Völkermord und anderen Dingen schauen wir Popstars, Wer wird Millionär oder Galileo (welches uns erklärt, dass ein Haus aus Holz und auf Stelzen gebaut ist sehr energiesparend ist oder wie man Eiscreme herstellt) und andere sehr leichte Unterhaltungsshows.
Fragen? Keine, die Spassgesellschaft hat ihren Gral gefunden und so schnell wird sich das nicht ändern.
„... aber wir haben uns nie gefragt sind wir es auch wert? Sind wir als ein Volk es überhaupt wert gerettet zu werden. Wir begehen immer noch Morde aus Habgier, Gehässigkeit und Eifersucht und noch immer reichen wir alle unsere Sünden an unsere Kinder weiter. Wir weigern uns die Verantwortung zu übernehmen...“ - Cmd William Adama
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Bloodys Weekly #1 |
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Geschrieben von Blood and Steel
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Sunday, 7. October 2007 |
Servus Kameraden!
Ab sofort gibt es jede Woche ein "Bloodys Weekly" für euch, damit unser Newssystem mal wieder entstaubt wird. Ohne lange Worte, hier #1 :)
Rofl, brb, agi, def, ip, re, kk, boon und noch viele weitere Abkürzungen versüßen im Internet das Leben. Ein Ausdruck einer immer schnelllebigeren Zeit in dem selbst Worte wie OK nochmal abgekürzt werden. Jede Gemeinschaft besitzt ihre eigenen Abkürzungen oder wüsste jeder was ein TPZ, ein StOPf oder ein BWAbküFi ist? Nein wahrscheinlich nicht, aber genau so sicher würden wir alle vor 30 Jahren mit dem selben Wortschatz in eine Anstalt eingewiesen werden, in der es diese sexy weißen Jacken und jeden Abend viele bunte Pillen gibt.
Aber heut zutage rutscht mir schon mal ein sarkastisches lol raus wenn ich wieder an der Tankstelle stehe und mir die Praktikantin verzweifelt hinter der Kasse meine Stammkippenmarke sucht. Bei tausend Sorten kann es schonmal passieren, wenn man nicht auf Anhieb Nil, blaue Packung 3 mal findet. In der Hinsicht bin ich auch ein sehr destruktiver Mensch. Sobald ich Angst oder Unsicherheit rieche, bei irgendeinem Dienstleister, werde ich zu einem sarkastischem, schamlosen Monster, dass sich mit beunruhigender Genauigkeit, das schwächste Glied raus sucht und gewissenlos niedermacht. Meine innersten Triebe kehren sich nach außen und damit auch diese verzweifelt kryptische Sprache (gerade nochmal die erzählerische Kurve gepackt, puh ).
Laughting out loud – heute eine Alltäglichkeit. Mir fällt da dieses Zitat auf GBO ein, eminent für unsere Generation:
Oasis: brb
passi: ok
Oasis: re
passi: wb
Oasis: thx
passi: np
Oasis: cs?
passi: ip?
Na kommt noch ein jeder mit? Ich hoffe es mal. Früher (quasi vor 15 Jahren) würde das ganze Gespräch anders aussehen.
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